Das Öl in Persien erlangte schon im frühen 20. Jahrhundert strategische Bedeutung, nachdem William Knox D’Arcy und die britische Burmah Oil Company im Mai 1908 nach langjährigen und kostenintensiven Erkundungen das erste große Ölfeld in Masjed Soleyman im heutigen Iran erschließen konnte. Dies war ein wichtiger Durchbruch für die britische Regierung, welche die strategische Bedeutung eigener Ölreserven frühzeitig erkannt hatte. Es folgte die Gründung der Anglo-Persian Oil Company (APOC) im April 1909, deren Leitung dem britischen Unternehmer William Knox D`Arcy übertragen wurde.
Deutschland
Das Auto der Zukunft
Das Auto der Zukunft ist digital, autonom unterwegs und vernetzt mit anderen Autos und seiner Umwelt. Sehr wahrscheinlich ist das Auto der Zukunft ein Sharing-Objekt par excellence. Immer deutlicher ist das Auto der Zukunft zu erkennen, auch wenn die deutschen Automobilhersteller lange gebracht haben, um die Trends der Zukunft mitzugestalten. Bislang waren es andere große Player im globalen Wettbewerb, die am Auto der Zukunft tüftelten und forschten. Verspielt die deutsche Automobil-Industrie ihren großen Vorteil, den sie sich in den letzten Jahrzehnten in mühevoller Arbeit erobert hat?
Elektromobilität: Politische Ziele und wirtschaftliche Herausforderungen
Die Elektromobilität gilt als zentraler Hebel zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Europäischen Union. Spätestens seit der Einführung verbindlicher CO₂-Flottengrenzwerte steht fest, dass es sich dabei nicht um eine technologische Option unter vielen handelt, sondern um eine politisch erzwungene Richtungsentscheidung. Für die Automobilindustrie bedeutet dies einen tiefgreifenden Umbau ihrer Produktportfolios, Lieferketten und Geschäftsmodelle – unabhängig davon, ob Nachfrage, Infrastruktur und Wirtschaftlichkeit bereits mithalten können.
Besonders stark betroffen sind die deutschen Autohersteller, die für unser Land von zentraler Bedeutung sind. Sie stehen vor der Herausforderung, innerhalb kurzer Zeit erhebliche Investitionen in neue Antriebstechnologien, Batteriefertigung, Software und Ladeinfrastruktur zu tätigen, während gleichzeitig die Autos mit Verbrennermotor an Attraktivität verlieren. Hinzu kommen strukturelle Belastungen durch geopolitische Handelskonflikte, volatile Absatzmärkte und die Nachwirkungen der Corona-Pandemie.
Der politische Anspruch an die Elektromobilität kollidiert damit zunehmend mit ökonomischen Realitäten. Die Nachfrage nach Elektroautos nimmt nur schleppend zu, deutlich langsamer als von den Bürokraten in Brüssel unterstellt. Gleichzeitig bleibt die Profitabilität vieler Elektrofahrzeuge fragil, und ohne staatliche Subventionen wäre die Nachfrage sogar noch deutlich geringer.