Einen Krieg gewinnen und trotzdem scheitern: Erfolg ist nicht Strategie

Schwarz-Weiß-Foto aus Vietnam 1966: Ein US-Soldat mit erhobenen Armen weist in Rauch und hohem Gras einen landenden Hubschrauber vom Typ UH-1 ein.

Man kann jede Schlacht gewinnen und den Krieg trotzdem verlieren. Das klingt nach einem Paradox, ist aber eine der ältesten Lehren der Militärgeschichte. Wer nur auf Zwischenerfolge schaut, verwechselt leicht gewonnene Gefechte mit einem erreichten Ziel. Und dieser Fehler ist keineswegs auf Generäle beschränkt. Er begegnet uns in Unternehmen ebenso: im gewonnenen Preiskampf, nach dem der Markt nicht mehr profitabel ist, oder im durchgesetzten Projekt, das am Ende niemandem nützt.

Anlass für diesen Beitrag ist ein ausführliches Gespräch, das die amerikanische Historikerin Sarah C. M. Paine Ende Oktober 2026 im Podcast „The Diary Of A CEO“ geführt hat. Ich stelle ihre Unterscheidung zwischen militärischem Erfolg und strategischem Ergebnis vor, ordne sie ein und frage, was Unternehmer daraus für ihre eigenen Entscheidungen mitnehmen können.

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Unternehmensnachfolge im Mittelstand: Warum der Generationswechsel früh beginnen muss

Zwei Personen besiegeln mit einem Handschlag an einem Holztisch eine Vereinbarung

In vielen mittelständischen Unternehmen steht in den nächsten Jahren die Frage an, wer den Betrieb weiterführt. Die Inhaber werden älter, die Kinder haben andere Pläne, und geeignete Käufer sind schwerer zu finden als früher. Was als Familienangelegenheit beginnt, ist zugleich eine der folgenreichsten unternehmerischen Entscheidungen überhaupt: Es geht um das Lebenswerk, um Arbeitsplätze und oft um einen großen Teil der eigenen Altersversorgung.

Dieser Beitrag ordnet ein, wie groß das Thema tatsächlich ist, warum so viele Übergaben scheitern oder gar nicht erst versucht werden und welche Weichen Unternehmer früh stellen sollten, damit am Ende nicht die Schließung steht.

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